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Grillenburg Beschreibung Auf einer Lichtung, inselartig von einem Teich umgeben, mitten im Landschaftsschutzgebiet "Tharandter Wald" erhebt sich an der sächsischen "Silberstraße", auf halben Wege zwischen Dresden und der Bergstadt Freiberg, die Jagdhausanlage, deren Ursprünge bis in das 12. Jahrhundert zurückreichen.
Jagdschloss Grillenburg Die Anlage diente als markgräfliche Jagdpfalz, wurde aber vermutlich um 1429/30 durch Hussiten zerstört. Grillenburg geriet in Vergessenheit.Unter der Regentschaft des Kurfürsten Friedrich August begann abermals die Zeit der großen Jagden im Tharandter Wald. Mitte des 16. Jahrhunderts errichtete Hans von Dehn-Rothfelser auf Befehl des Herrschers eine kurfürstliche Jagdanlage bestehend aus dem "Fürstenhaus", der "Jägerei" und der "Schösserei", sowie Stallungen für Pferde. Gleichzeitig diente sie als Verwaltungssitz des Amtes und der Justiz von Grillenburg-Tharandt. Die Anlage war einst von mehreren Teichen umgeben. Eine Holzbrücke führte von der Straße hinüber.
Eingang zum Museum 1614 erreichte die Anlage ihre größte Ausdehnung. In den folgenden Jahren wurden immer wieder bauliche Veränderungen vorgenommen. So löste eine von Matthäus Daniel Pöppelmann 1730 gebaute Sandsteinbrücke die alte Holzbrücke über den Gondelteich ab. Um 1855 erhielt die Schösserei ihr heutiges Biedermeieraussehen und galt danach als königliches Jagdschloss. Im 19. Jahrhundert verfüllte man alle Teiche, bis auf den Gondelteich.Von den Gebäuden, die ab 1800 lange Zeit Sitz kurfürstlicher bzw. königlich-sächsischer Forst- und Jagdbehörden waren, blieb infolge von Kriegseinwirkungen, Bränden und Abrissarbeiten nur die Schösserei übrig. In der 1936 als "Sächsischer Jägerhof" umgebauten Schösserei befindet sich das Museum des Waldes der Akademie der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt, u.a. mit Informationen zur Waldbewirtschaftung und zum Jagdwesen. Touristische Informationen
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