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Am südlichen Stadtrand Leipzigs liegt der über 400 ha große Cospudener See. Der See entstand aus einem Tagebaurestloch, das nach dem Ende der Braunkohleförderung und Stilllegung des Tagebaus geflutet wurde.
Schloss Knauthain
Die Tour ist als Fahrradtour angelegt, die unmittelbar am Schloss Knauthain beginnt. Wer mit dem Auto anreist, kann den Wagen auf dem kleinen, unbefestigten Parkplatz in der Nähe des Schlosses oder in der "Ritter-Pflugk-Straße" parken.
Knauthain ist ein Ortsteil der Stadt Leipzig und liegt ca. 10 km vom Zentrum entfernt im südwestlichen Stadtgebiet in der Aue der Weißen Elster im Leipziger Neuseenland. Das Schloss befindet sich etwas außerhalb der Ortslage am Rande des ausgedehnten Schlossparks.
Die erste urkundliche Erwähnung eines Herrensitzes des Petrus de Hagen stammt aus dem Jahre 1174. Der Ortsname entstand, weil der typisch deutsche Rodungsname Hagen in großer Zahl auftrat und ein differenzierter Zusatz erforderlich war. Dieser ergab sich dadurch, dass die Familie der Knaut am Ende des 13. Jahrhunderts hier Fuß fasste. Die Knutonen waren ein altritterliches Geschlecht in Thüringen und Sachsen und wurden in Urkunden häufig, zumeist als Zeugen, erwähnt. Zur Regentenzeit des Thüringer Landgrafen Albrecht und seines Sohnes Friedrich mit der gebissenen Wange standen sie am Hofe in großem Ansehen. Das Geschlecht besaß u. a. in Thüringen und Meißen, an der mittleren Saale und unteren Unstrut zahlreiche Güter und ließ sich auch in der nahen Grafschaft Groitzsch, südlich von Leipzig, nieder.
In der Mitte des 14. Jahrhunderts mussten die Knutonen ihren Besitz in Knauthain jedoch aufgeben. Ihnen folgte die Familie Pflugk nach, die sich über 200 Jahre in Knauthain halten konnte. Das böhmische Uradelsgeschlecht erschien zuerst im südlichen Böhmen, erwarb zum Ende des 13. Jahrhunderts Besitzungen in Westböhmen und in den 1330er Jahren auch in der Markgrafschaft Meißen. Ihnen gehörten u.a. die Güter in Leuben, Strehla, Tiefenau, Wiederau und Zabeltitz. Nachdem die Familie von Schönberg Knauthain in der Mitte des 16. Jahrhunderts in ihren Besitz bringen konnte, wurde er 1591 an Otto von Dieskau verkauft.
Das repräsentative Schloss auf einer Grünfläche neben dem Schlossteich entstand für Carl Hildebrand von Dieskau wohl nach Bauplänen des sächsischen Landbaumeisters David Schatz. Es gehört zu den schönsten Schlössern im Leipziger Land. Seit dem Mittelalter befand sich am Standort des heutigen Schlosses eine alte Wasserburg der Ritter Knaut und Pflugk, die um 1700 durch Carl Hildebrand von Dieskau überbaut wurde. Dabei reichen unterschiedliche Zeitangabe von 1698 bis 1705. Der Graben, der die Burg und das spätere Schloss einst vollständig umgab, ist nicht mehr erhalten. An den Renaissancevorgängerbau erinnert nur noch ein unter dem Mezzanin in den parkseitigen Mittelrisalit eingelassenes Sandsteinrelief, wohl aus dem 16. Jahrhundert, das den Gottvater sowie die Wappen der Familien von Pflugk und von Schönberg zeigt. Die Wappen beziehen sich auf Barbara von Pflugk und ihren Ehemann Wolf von Schönberg.
Das von David Schatz geplante Schloss erhebt sich auf einem H-förmigen Grundriss, den es in gleicher Form auch beim Dresdner Palais im Großen Garten gibt. Die dort vorhandene reiche Sandsteinverkleidung ersetzte Schatz in Knauthain jedoch durch eine preisgünstigere, gegliederte Putzfassade. Mit seinem hohen Sockelgeschoss, zwei Vollgeschossen, einem Mezzanin und dem stattlichen Walmdach wirkt der Bau ungewöhnlich hoch. An den Mittelbau sind hervortretende und jeweils drei Fensterachsen breite Seitenflügel angefügt. Die Mittelachse der Putzfassade wird sowohl an der Hof-, als auch an der Gartenseite durch Mittelrisalite mit Dreiecksgiebeln und Lisenengliederung betont. Während auf der Hofseite eine breite Freitreppe mit Terrasse zum Eingang führt, fügt sich an den gartenseitigen Mittelrisalit ein Balkon mit Blick zum Schlossteich an. Darüber befindet sich das von Löwen gehaltene gusseiserne Wappen der Grafen von Hohenthal und Bergen aus dem 19. Jahrhundert. Über dem Eingang erinnert eine Inschrift, eingelassen in eine Tafel aus Rochlitzer Porphyr, an die Entstehung des Schlosses in lateinischer Sprache.
Nach der Fertigstellung des Schlosses begannen die Arbeiten zur Anlage des Schlossparks, zu dem die Öffentlichkeit keinen Zutritt hatte. Eine Mauer umgab das Anwesen. Auf Grund zunehmender finanzieller Schwierigkeiten musste die niederadlige Familie von Dieskau, die mehr als 150 Jahre in Knauthain blieb, 1753 das Schloss und die anliegenden Güter jedoch verkaufen. So erwarb Friedrich Wilhelm Freiherr von Hohenthal auf Großstädteln die Rittergüter Knauthain, Knautnaundorf und Lauter. Carl Adolph Graf von Hohenthal und Bergen nahm in der Mitte des 19. Jahrhunderts einen Umbau des Schlosses vor, bei dem das Haus um den eisernen Balkon ergänzt und das gräfliche Wappen an der Gartenseite angebracht wurden. Zugleich gestaltete er den Schlosspark im Stil eines englischen Landschaftsparks um. Mit dem Verkauf der Rittergüter Knauthain, Knautnaundorf und Lauer 1936 an die Stadt Leipzig entdete die Besitzfolge adliger Herren. Die Stadt ließ das Schloss zu einer Schule umbauen, wobei erhebliche Teile der barocken Innenausstattung verloren gingen. Bis in die 2000er Jahre diente das Schloss als Schule, dann stand es längere Zeit leer. Erst 2008 erwarb die FIO Systems AG das Anwesen und richtete hier ihren Firmensitz ein. Die Firma hat 2024 das Haus jedoch wieder verlassen.
Östlich des Schlosses Knauthain, am Rande der breiten Wiesenauen der Weißen Elster, liegt der ca. 9 ha große, gepflegte Schlosspark, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts eine Umgestaltung zum englischen Landschaftspark erfuhr. Der heute frei zugängliche Park ist bekannt für seinen alten und artenreichen Baumbestand, der auch zu längeren Spaziergängen oder zum Verweilen einlädt. Seine botanischen Besonderheiten, wie Blutbuchen, verschiedene Eichenarten aber auch Eiben und Ginkgos, machen ihn im Leipziger Raum zu einem gern besuchten Ort für Naturliebhaber und Erholungssuchende. Dazu spiegelt sich das Schloss im ruhigen Schlossteich und der "Naturlehrpfad Schloss Knauthain" vermittelt auf zahlreichen Informationstafeln entlang des vier Kilometer langen Wegs viel Wissenswertes zur Leipziger Flora und Fauna.
Das zum gesamten Ensemble gehörige Rittergut befindet sich südwestlich vom Schloss. Nach der Enteignung des städtischen Grundbesitzes wurden die ehemaligen Stadtgüter Knauthain und Lauer 1949 zum Volkseigenen Gut Knauthain zusammengeschlossen. Schwerpunkte der landwirtschaftlichen Tätigkeit waren der Hopfenanbau sowie die Tierzucht. 1992 erhielt die Stadt Leipzig den Hof zurück und baute einen landwirtschaftlichen Betrieb nach ökologischen Richtlinien auf. Der Hof wurde 2003 an die Öko-Gut Leipzig GmbH veräußert, die u.a. auch das Gutsverwalterhaus nutzt. Der stattliche Putzbau mit Krüppelwalmdach, Zwerchhaus und Dreiecksgiebel trägt über dem Eingang das Wappen der Grafen von Hohenthal. Die auf dem Hof stehenden ein- und zweigeschossigen Stall- und Wirtschaftsgebäude mit Satteldächern, Putzfassaden und Klinkerzierelementen sind saniert und werden ebenfalls genutzt.
Kees'scher Park Gautzsch
Vom Schloss Knauthain geht es am nördlichen Seeufer entlang bis zum Kees'schen Park in Markkleeberg-West. Gautzsch, südlich an das Stadtgebiet von Leipzig angrenzend, ist slawischen Ursprungs. 1934 schlossen sich die Gemeinden Gautzsch und Oetzsch-Markkleeberg zu einem neuen Ort zusammen. Die Stadt erhielt den Namen Markkleeberg, da die aus der Zeit slawischer Besiedlung stammenden Ortsnamen Gautzsch und Oetzsch nicht in das politische Konzept der damaligen Zeit passten. Auch wenn heute der ehemalige Ort Gautzsch als Markkleeberg-West bekannt ist, wird der alte Ortsname doch noch vielfach verwendet. Insbesondere verbindet man mit ihm den Kees'schen Park unweit des Cospudener Sees, der aus einem in den 1990er Jahren gefluteten Tagebaurestloch des Braunkohletagebaus Cospuden entstanden ist.
Ursprung des Rittergutes Gautzsch ist eine Wasserburg aus dem 11. Jahrhundert. Die älteste Erwähnung eines Herrensitzes des Ranuoldus de Kutez stammt jedoch erst aus dem Jahr 1216. Gautzsch war in der frühen Zeit eng mit Knauthain und Großzschocher verbunden, die um 1349 von Otto und Tam von Pflugk erworben wurden. 1543 kam Gautzsch an die Familie von Gehofen auf Zöbigker, in deren Hand der Besitz bis 1586 bleiben sollte. In diesem Jahr ging das Rittergut an die Familie von Dieskau über. Die Familie von Dieskau war ein meißnisches Adelsgeschlecht aus dem gleichnamigen Ort Dieskau im heutigen Saalekreis. Die Herren von Dieskau standen als Kammerherren, fürstlich-bischöfliche Berater, Hofmarschalle u.a. Ämter im Dienst der Erzbischöfe von Magdeburg, der Bischöfe von Merseburg und der sächsischen Kurfürsten. Neben ihrem Stammsitz in Dieskau erwarben sie weitere Güter in Knauthain, Großzschocher, Kitzen, Zschepplin, Gautzsch und anderen Orten. Unter dem kurfürstlich-sächsischen Kammerherrn Otto von Dieskau erfolgte in den 1670er Jahren ein Umbau des Herrenhauses durch den Leipziger Ratsmaurermeister Christian Richter. Nach den Herren von Dieskau übernahm der Leipziger Kaufmann und Ratsherr Wolfgang Jöcher das Anwesen. Jöcher ließ den Herrensitz nach Plänen des sächsischen Landbaumeisters David Schatz umbauen und einen prächtigen Barockgarten mit umschließendem Wassergrabensystem anlegen. Nach seinem Tod 1728 ging der Besitz durch zahlreiche bürgerliche Hände.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam das Gautzscher Gut in den Besitz der Familie Kees aus Zöbigker, die bis heute dem weitläufigen Park ihren Namen geben. Besondere Bedeutung erlangte Walter Kees, der den Hof 1885 erbte. Unter Kees wurde das bis dahin landwirtschaftlich genutzte Rittergut der aktuellen Mode entsprechend neu gestaltet und der Garten zu einem englischen Landschaftsgarten umwandelt. Dazu ließ er die barocken Wirtschaftsgebäude abtragen und Mausoleum, diverse Brücken und Pavillons entstehen, eine hundert Meter lange, halbkreisförmige Orangerie mit Palmenhaus hinzufügen und den Park mit Blumenschalen, Statuen und Bänken sowie historischen Toren in der umgebenden Mauer schmücken. Auch der Eiskeller bekam sein üppig dekoriertes neobarockes Portal. Schon Walter Kees verkaufte nach 1900 einige Teile des Rittergutes an verschiedene Interessenten. Als der umtriebige Mann 1906 starb, konnten seine Witwe und die Kinder das kostspielige Anwesen nicht mehr halten und veräußerten es während des Zweiten Weltkrieges an die Stadt Leipzig; Markkleeberg behielt jedoch die Nutzungshoheit.
Zunächst quartierten sich verschiedene Wehrmachtseinheiten in dem lukrativen Objekt ein. Nach dem Ende des Krieges bestimmten die Amerikaner das Herrenhaus zum Krankenhaus, wobei umfangreiche An- und Umbaumaßnahmen die historische Bausubstanz stark veränderten. Das Krankenhaus wurde 1992 geschlossen. Verfall und Vandalismus zogen ein. Erst mit dem Erwerb des Parks durch einen privaten Investor konnten Hoffnungen der Stadtplaner auf eine langfristig gesicherte Nutzung der Parkanlage und ihrer Gebäude erfüllt werden. Im Zuge der gartenpflegerischen Maßnahmen ab 2004 wurden auch die Krankenhausruine und weitere dazugehörige Bauten beseitigt sowie Sanierungen der danach noch bestehenden Bausubstanz vorgenommen. An den Herrensitz erinnert heute u.a. noch der Mittelbau der Orangerie, die Anlage um den ehemaligen Springbrunnen, der Eiskeller mit seinem Schmuckportal, das Adlertor, Torhäuser am südlichen Parkeingang, zwei Brücken, eine vom Equipagenweg zum Park führende Lindenallee und Reste des historischen Wassergrabensystems.
Wichtigstes Gebäude des Rittergutes war das Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert. Der dreigeschossige, neun Fensterachsen breite Bau trug ein Walmdach mit Traufgesims und eine Putzfassade mit einfacher Putzgliederung, die im 18. und 19. Jahrhundert mehrfach verändert wurde. Spätere entstellende An- und Umbauten fügten dem Gebäude großen Schaden zu. Unmittelbar hinter dem Herrenhaus beeindruckt das Portal des Eiskellers mit Pilastern und aufwendig gestaltetem Volutengiebel sowie im oberen Giebelfeld eine von zwei Putten gehaltene Kartusche.
Das Grundgerüst der ca. 10 ha großen Parkanlage bildet der Garten aus dem 18. Jahrhundert. Durch Walter Kees wurde Ende des 19. Jahrhunderts eine umfangreiche Neugestaltung vorgenommen. In den vorhandenen Strukturen des Ringgrabens wechseln sich große Rasenflächen und breite Wege mit malerisch gestalteten Baumgruppen ab. Markantestes Gebäude war die hundert Meter lange Orangerie mit ihrer geschwungenen Fassade. Der Mitteltrakt der neobarocken Orangerie, oft auch als Palmenhaus bezeichnet, ist heute noch vorhanden. Die in hellen Tönen gehaltene Putzfassade weist Eckpilaster mit Kompositkapitellen auf. An der Südfassade befinden sich eine Serliana mit aufwendig stuckierten Türverdachungen. Davor stehen ruinöse Sockel für zwei Statuen. Der Pavillon ist heute der Sitz der Parkverwaltung.
Von der historischen Bebauung ist weiterhin das Adlertor am Nordzugang sehenswert. Die Toranlage besteht aus dem zehn Meter hohen Torbogen mit kannelierten Säulen und zwei prunkvollen schmiedeeisernen Torflügeln. Über dem Wappen im gesprengten Giebel fehlt jedoch die namensgebende Adlerfigur. Beidseitig vom Torbogen schließen sich Wandstücke mit Putzfeldern und aufgesetzten Schmuckvoluten an.
Torhaus Dölitz
Nun verlassen wir kurzzeitig den Cospudener See und fahren in östliche Richtung zum Leipziger Ortsteil Dölitz-Dösen. Viel ist vom einstigen Schloss Dölitz bei Leipzig nicht übrig geblieben: Das Torhaus ist der letzte Rest des einst stattlichen Rittergutes. In der Nacht vom 20. zum 21. Februar 1944 wurde das Schloss durch eine Bombe stark beschädigt und in der weiteren Folge im Jahr 1947 abgerissen. Erhalten geblieben sind im Wesentlichen nur das Torhaus und die Rittergutsscheune, die jedoch nach einem Brand 1953 ebenfalls abgetragen werden musste.
Dölitz ist - im Gegensatz zu anderen sächsischen Herrensitzen - nur durch zwei Familien geprägt worden: Durch die Familie von Crostewitz vom 15. bis zum 17. Jahrhundert und die Familie (von) Winckler vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Der Ursprung des Herrensitzes ist jedoch viel älter. Nach der Kolonisation durch deutsche Bauern im 12. Jahrhundert wird 1262 ein Johannes von Doluz erwähnt. Im Lehnsbuch des Markgrafen von Meißen erscheint Dölitz erstmals Mitte des 14. Jahrhunderts. 1451 gelangt Dölitz in den Besitz von Andreas von Crostewitz. Durch seine Familie wird auch in der Mitte des 16. Jahrhunderts über einem bereits älteren Herrensitz ein Renaissanceschloss errichtet. Das Schloss bestand aus drei Flügeln, die einen kleinen Innenhof umgaben. Reich bewegte Volutengiebel erhoben sich über die turmartig erhöhten Seitenflügel. Den Mittelflügel bekrönte ein achteckiger Turm mit geschweifter Haube.
Auch Dölitz blieb von mehrfachen Plünderungen im Dreißigjährigen Krieg nicht verschont. So musste der durch Schäden im Dreißigjährigen Krieg in Verschuldung geratene Christoph von Crostewitz 1636 den Herrensitz an den Leipziger Rats- und Handelsherr Georg Winckler veräußern. Seine durch Seiden- und anderen Waren erlangten Einkünfte erlaubten es ihm auch, das heruntergekommene Anwesen in den Jahren bis 1640 gründlich zu erneuern. Am 25. November 1650 wurde Georg Winckler durch den Namenszusatz von Dölitz gemeinsam mit seinen Söhnen aufgrund geleisteter Kriegsdienste vom Kaiser Ferdinand III. in Wien in den Reichsadelsstand erhoben. Er war damit der Ahnherr einer weit verzweigten Familie, deren Mitglieder in den folgenden Generationen in der Landesverwaltung, beim Militär, in städtischen Ämtern oder als Kaufleute tätig waren. So erwarb die Familie in der Gegend umfangreiche Besitzungen. Auch das Gut Dölitz blieb fast 300 Jahre in Familienbesitz. Nach dem Tod Georg von Wincklers übernahm sein Sohn Andreas das Gut Dölitz. Andreas errichtete 1670 das Torhaus in der bis heute erhaltenen Form. Es markiert architektonisch den Übergang von der sächsischen Spätrenaissance zum sächsischen Frühbarock.
Während der Völkerschlacht bei Leipzig war das Schloss Dölitz im Oktober 1813 heftig umkämpft. Österreichische Truppen versuchten immer wieder, die Anlage zu stürmen, konnten diese aber erst nach dem Rückzug der französischen und polnischen Einheiten einnehmen. Trotz einiger Umbauten zwischen 1883 und 1890 durch Georg von Winckler nach Plänen des Leipziger Architekten Arwed Rossbach behielt das Schloss Dölitz bis ins 20. Jahrhundert seine ursprüngliche Gestalt.
So präsentierte sich Ende des 19. Jahrhunderts ein Schloss mit Bauteilen aus dem 16. Jahrhundert sowie Umbauten aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Der Herrensitz war von der Mühlpleiße umgeben, die sich in drei Arme aufteilte. Während ein Arm den Gutshof begrenzte, durchschnitt ein weiterer Arm das Hofgelände. Durch diese Anordnung standen das Torhaus und der Gutshof auf einer Insel. Der dritte Arm umgab das Schloss als Wallgraben, der jedoch zu Beginn 19. Jahrhunderts aufgefüllt wurde. Zugang zum Rittergut erhielt man über eine hölzernen Brücke und das Torhaus. Über der Tordurchfahrt erhebt sich heute noch ein zweigeschossiger Giebel mit reichen bildhauerischen Arbeiten. Das untere Giebelgeschoss teilen drei ionische Halbsäulen zwischen denen zwei von einem Mann und einer Frau gehaltene Fische zu sehen sind. Das obere Fenster wird durch korinthische Halbsäulen eingefasst. Über eine weitere Brücke gelangte man zum Schloss. Zu beiden Seiten des Rundbogentores an einem vortretenden Bau standen in Nischen zwei ca. 1 Meter hohe Statuen in kriegerischer Tracht. Über der Tür befand sich das Wincklersche Wappen. Die Vorhalle öffnete sich in drei Rundbogen auf zwei toskanischen Säulen zum Innenhof, an dem sich seitlich zwei Holzgalerien hinzogen. Die Schlossflügel trugen Giebel in Renaissanceformen und im Erdgeschoss Fenster mit schmiedeeisernen Gittern. Auch die Innenräume waren kunstvoll gestaltet. So besaß die große Halle im Obergeschoss eine aufwändig gestaltete Holzdecke aus dem 17. Jahrhundert. Zahlreiche Ölportraits von Familienangehörigen bereicherten die Zimmerausstattung.
Nachdem bereits größere Teile des Ackerlandes in städtischen Besitz gelangt waren, verkaufte Gerda von Winckler auch das Rittergut an die Stadt Leipzig. Besonders schwer traf es das Schloss im Februar 1944 als eine Bombe erhebliche Zerstörungen anrichtete. Wegen fehlender Mittel zum Wiederaufbau in der Nachkriegszeit verfiel das Schloss immer mehr und wurde 1947 schließlich abgetragen. Das Torhaus blieb bei einem Brand der benachbarten Scheune 1953 zwar erhalten, jedoch verschwanden bei späteren Restaurierungsarbeiten auch Spuren der Völkerschlacht, wie beispielsweise Kanonenkugeln, unter dem neu aufgebrachten Außenputz. Erst seit einer neuerlichen Renovierung in den 90er Jahren sind Teile davon wieder sichtbar. Seit 1960 beherbergt das Torhaus eine kulturhistorische Zinnfigurenausstellung zu den Ereignissen der Völkerschlacht bei Leipzig.
Schloss Markkleeberg
Nur einen Katzensprung von Dölitz-Dösen entfernt, ist das Schloss Markkleeberg unser nächstes Ziel. Markkleeberg südlich von Leipzig ist eine sehr junge Stadt. Erst 1934 erhielt Markkleeberg - ein Zusammenschluss von mehreren Gemeinden - sein Stadtrecht verliehen. Doch die heutige Stadt blickt auf eine mehr als tausendjährige Geschichte zurück. Sieben Gutsanlagen sind heute noch auffindbar und bilden zusammen mit den zahlreichen Villen und Landhäusern eine unerschöpfliche Quelle für geschichts- und architekturinteressierte Gäste.
Besonders hervorhebenswert ist das historische Ensemble im Osten Markkleebergs, bestehend aus der alten Auenkirche, dem Torhaus und dem Rittergutshof mit Schloss und angrenzenden Landschaftspark. Der Herrensitz entwickelte sich aus einer mittelalterlichen Wasserburg, die den Herren von Kleeberg gehörte. Bereits 1190 ist mit "Bere de Cleberg" ein Vertreter dieser Familie im Vertrag über den Verkauf des Dorfes Altranstädt erwähnt. 1350 wechselten die Besitzer. Schließlich erwarb in der Mitte des 15. Jahrhunderts die Familie von Haugwitz das Anwesen und behielt dieses für mehr als einhundert Jahre. Über die Familie von Schönfeld ging das Rittergut an Moritz von Starschedel, dessen Sohn es wiederum an den Leipziger Kaufmann Joachim Anckelmann veräußerte. Als Anna Catharina Anckelmann 1660 in zweiter Ehe Statz Friedrich von Fullen heiratete, ging Markkleeberg an die Adelsfamilie von Fullen über. Der aus Niedersachsen stammende Statz Friedrich von Fullen trat in den kursächsischen Kriegsdienst ein, diente unter vier Kurfürsten und brachte es bis zum königlich-polnischen und kurfürstlich-sächsischen Geheimen Kriegsrat. Um 1660 entstand auch das Schloss, welches - im Gegensatz zum Torhaus des Rittergutes - in den folgenden Jahrhunderten mehrfach verändert wurde.
1731 gelangte das Rittergut an den preußischen Kriegs- und Domänenrat Johann Christoph von Lohse. Unter der Familie von Lohse wurde auch das Schloss in der Mitte des 18. Jahrhunderts in eine barocke Dreiflügelanlage umgebaut. Es entstand auf der Nordseite des ehemaligen, fast vollständig umbauten Hofes ein typisches sächsisches Herrenhaus der Barockzeit mit zwei Etagen, Mansardwalmdach und Dachgauben. Das heutige Erscheinungsbild des Hauses wird jedoch von Veränderungen im späten 19. Jahrhundert geprägt. Auf der Hofseite fassen zwei vorgezogene Seitenflügel mit jeweils drei Fensterachsen den zurücktretenden Mittelteil mit dem Haupteingang. Auf der Gartenseite fügte man im 19. Jahrhundert einen dreiachsigen Mittelrisalit mit Dreiecksgiebel und vorgelagertem Altan an und schmückte diesen mit Sandsteinfiguren in Nischen und Reliefs. Fensterverdachungen und eine Putzgliederung lassen den Herrensitz zudem sehr vornehm erscheinen.
Von den Wirtschaftsgebäuden des Rittergutes sind jedoch nur noch zwei auf der Ostseite in historischer Form erhalten geblieben. Sie sind seitlich an das Torhaus angebaut. Das zweigeschossige verputzte Torhaus hat bis heute seine Gestalt aus dem Jahre 1664 bewahrt. Es bildete in früherer Zeit den einzigen geschützten Zugang zur Wasserburg und war mit einer Zugbrücke über den Wassergraben versehen. Im Jahr 1664 erfolgte eine Neugestaltung des Torhauses mit teilweise profilierten Fenstergewänden aus Rochlitzer Porphyr und zwei Sitznischenportalen mit Beschlagwerk auf der Hofseite. Im Schlussstein des linken Portals ist die Jahreszahl 1664 vermerkt, dazu die Monogramme SFVF und ACVFGA, die für Statz Friedrich von Fullen und seine Ehefrau Anna Catharina von Fullen geborene Anckelmann stehen. Im rechten Sitznischenportal bezieht sich die Buchstabenfolge A.C.M.G.A. auf Anna Catharina Metzner geborene Anckelmann. Die Gutserbin hatte in erster Ehe den Leipziger Bürgermeister Jacob Metzner geheiratet, der jedoch 1656 verstorben war. In der Durchfahrt mit Flachbogen befindet sich noch eine Grabplatte des Christof von Schönfeld.
Das 19. Jahrhundert war geprägt von häufigen Besitzerwechseln. Schließlich verpachtete Johann Wilhelm von der Crone das Gut 1917 an Dr. Paul Hoppe, der den Hof dann auch käuflich erwarb. Ihn und den Pächter Ralph Treviranus betraf die Bodenreform nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Rittergut diente als Versuchsgut der Universität Leipzig. Nach 2 Jahren wurde das Versuchsgut wieder aufgelöst und das Land an Neubauern vergeben. Ab 1957 wirtschaftete hier eine Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft, die das Torhaus als Verwaltungssitz nutzte. Im Schloss eröffnete man 1948 ein Kinderkrankenhaus und später ein Alten- und Pflegeheim, die jedoch beide umfangreiche Änderungen in der Raumstruktur nach sich zogen. 1996 kaufte ein Angehöriger der Familie des letzten Rittergutsbesitzers das Torhaus und begann mit umfangreichen Sanierungs- und Rekonstruktionsmaßnahmen. Nach dem Auszug des Alten- und Pflegeheimes erwarb er im Jahr 2000 auch noch das Schloss hinzu.
Zwischenzeitlich sind beide Häuser vorbildlich in Ordnung gebracht worden. Das Torhaus wurde dem neu gegründeten Förderverein "Historisches Torhaus zu Markkleeberg 1813" e.V. zur Nutzung übergeben. Im kleinen heimatgeschichtlichen Museum präsentiert der Verein eine ständige Ausstellung über die Kämpfe österreichischer und französischer Soldaten um das Rittergut während der Völkerschlacht 1813 bei Leipzig, zur Geschichte des Ortes und des Rittergutes von den Anfängen als Wasserburg bis heute. Darüber hinaus finden im Rittergut auch regelmäßig kulturelle Veranstaltungen, wie Konzerte und Lesungen, statt. Besonders begeistert während der Blütezeit im Mai auch der Rhododendrongarten mit über 1.000 Rhododendren und Azaleen. Der Garten ist während der Öffnungszeiten des Museums für Besucher zugänglich.
Schloss Zöbigker
Von Markkleeberg geht die Fahrt zurück an den Cospudener See zum Schloss Zöbigker. Noch bis in die 1990er Jahren sah es schlecht aus für das Schloss Zöbigker. Weil das Rittergut am Rande eines Braunkohletagebaus lag, wurde die Bausubstanz nicht gepflegt und verfiel. Mit dem Aufschluss des Tagebaus Cospuden, einem Abzweig vom Tagebau Zwenkau, sollte in der DDR eine maximale Nutzung der heimischen Braunkohle angestrebt werden. Sein Aufschluss machte aber nicht nur die Überbaggerung der land- und forstwirtschaftlich genutzten Elsterauenlandschaft erforderlich, sondern führte u.a. auch zur Devastierung des bereits 1974 ausgesiedelten und namensgebenden Ortes Cospuden und des ehemaligen Rittergutes Lauer. Bereits die Verantwortlichen in der DDR planten wegen der Lage am Stadtrand von Leipzig eine Wasserfüllung des Restloches und die Schaffung von Freizeitangeboten nach dem Ende der Kohleförderung. An dieser Idee wurde auch nach dem vorzeitigen Ende der Braunkohleförderung festgehalten. Unmittelbar nach Stilllegung des Tagebaus 1992 begannen die Arbeiten zur Flutung des Tagebaurestloches und damit auch die Rekultivierung um den neu entstandenen Cospudener See mit Naherholungsgebiet, Strand und Landschaftspark. Auch das Schloss Zöbigker wurde zu einer Eigentumswohnanlage umgebaut und um das Schloss herum entwickelte sich ein attraktives Wohngebiet. Zudem befindet sich in Zöbigker ein Zugang zum See.
Die Anfänge von Zöbigker gehen auf altsorbische Dorfgründungen des 7. bis 9. Jahrhunderts zwischen Elbe und Saale zurück. Nachweislich erster Besitzer des Ritterguts Zöbigker von 1349 bis zu seinem Tod 1376 war Dam (oder Thamm) von Pflugk, Rat am Hofe des Markgrafen von Meißen, dessen Familie auch Gautzsch, Großzschocher und Knauthain besaß. Der Ort selbst wurde erstmals im Jahr 1378 als Czebeker bzw. Czebekor erwähnt. Als der Besitzer von Prödel im Mannesstamm 1378 ausstarb, ging dieses Lehen auf Dams Sohn Siegmund über. Zöbigker, das ursprünglich ein Vorwerk von Prödel war, avancierte schließlich zum Rittersitz und Prödel wurde zum Vorwerk. Nachdem die Familie von Pflugk das Anwesen im 16. Jahrhundert veräußert hatte, gelangte es über Martin von der Jahne, der Familie von Gehofen und Otto von Dieskau auf Knauthain 1687 an Friedrich Wilhelm von Marschall, einem Verwandten der Familie von Dieskau. Friedrich Wilhelm Marschall ließ auf rechteckigem Grund ein neues Herrenhaus mit Walmdach aufbauen. Da das Gebäude vollständig von einem Wallgraben umgeben war, ruhte es auf einer Holzkonstruktion. Mehrere Brücken führten auf die Insel. Doch Friedrich Wilhelm von Marschall hatte sich mit dem Bau übernommen und musste Konkurs anmelden.
So kaufte am 31. Mai 1714 Johann Jakob Kees der Jüngere, dessen Familie aus der freien Reichsstadt Lindau am Bodensee stammte, das Gut. Sein Vater, Johann Jacob Kees der Ältere, war um 1662 nach Leipzig gekommen und machte im Handelshaus seines Onkels erfolgreich Geschäfte. Inspiriert von dem besseren Post- und Verkehrswesen der Schweiz und Italiens pachtete er 1691 die kursächsische Post. Nach dem Tode seines Vaters 1705 wurde Johann Jakob Kees der Jüngere Oberpostmeister. Den Kauf des Herrenhauses Zöbigker finanzierte er durch eine hohe Entschädigung, die er nach der Verstaatlichung der Post 1712 bekommen hatte. Johann Jakob Kees entwickelte nach seinem Neuerwerb eine rege Bautätigkeit und ließ das Herrenhaus und den Park in den Jahren 1716 bis 1724 im Stile des Leipziger Barock umgestalten. Um das Herrenhaus herum entstand der zur damaligen Zeit berühmte Garten mit geometrisch gegliederten Alleen und Kanälen sowie barocken Sandsteinfiguren. Die Gestaltung wird David Schatz zugeschrieben. Im 19. Jahrhundert erfuhr der Barockgarten eine Umgestaltung zum englischen Landschaftspark.
In den 1830er Jahren veranlasste Dr. Karl Jakob Kees, der das Gut 1831 geerbte hatte, wohl unter Beteiligung des Leipziger Architekten Albert Geutebrück den Umbau des Herrenhauses zu einem Schloss im Stil des Klassizismus. Dabei wurde das Mansarddach abgetragen und durch ein Mezzaningeschoss mit Walmdach ersetzt. Bei einem weiteren Umbau 1898 kamen der halbrund hervortretende Treppenturm mit Kuppelbekrönung an der Hofseite sowie eine neue Fassadengliederung hinzu. Obwohl das äußerst leistungsstarke Rittergut über die besten Äcker im Ort verfügte, musste Dr. Paul Jakob Kees 1925 das bis dahin im Familienbesitz befindliche Gut an die Aktiengesellschaft Sächsische Werke Dresden für den Kohleabbau verkaufen. Kees behielt von den einst 400 Hektar nur ein 61 Hektar großes Restgut sowie das Schloss. Der Kaufpreis von zwei Millionen Mark ermöglichte ihm jedoch 1929/30 eine weitere Umgestaltung des Hauses, bei dem das Gebäude wieder in den barocken Zustand zurückversetzt wurde. Der Architekt Paul Schultze-Naumburg ersetzte dabei das Mezzaningeschoss unter Beibehaltung des Treppenturmes durch ein Mansardgeschoss.
Die Familie Kees wohnte bis zu ihrer Enteignung im Zuge der Bodenreform 1945 im Herrenhaus. Danach dienten Teile des Schlosses als Wohnungen und ab 1953 war im Schloss eine Schule untergebracht. Auch das vornehme neobarocke Pächterhaus unmittelbar daneben diente als Berufsschule für Kürschner. Leider wurde die Bausubstanz in den Nachfolgejahren nicht ausreichend gepflegt. Zudem führte der Kohleabbau, dem bereits Teile des Schlossparks zum Opfer fielen, zu Beschädigungen der Bausubstanz, so dass das Schloss schon verloren schien. Doch die Wende in der DDR änderte vieles. 2001 begann man die Wirtschaftsgebäude der Hofanlage in Reihenhäuser umzubauen. Im Schloss entstanden hochwertige Eigentumswohnungen. So verwandelte sich der zweigeschossige Putzbau mit neobarocker Fassadengliederung und Mansardwalmdach in ein Schmuckstück des Ortes. Der aus der Flucht hervorspringende, halbrunde Treppenturm mit Rundbogenfenstern, ionischen Kolossalpilastern im Obergeschoss und Kuppel belebt die ehemalige Hofseite des Hauses. Auf der Gartenseite ist ein dreiachsiger Mittelrisalit mit Freitreppe, Dreiecksgiebel und Wappenrelief ausgebildet. Im Innern beeindruckt das Treppenhaus mit Marmorsäulen und Stuckdecken. Doch leider hat die Umnutzung des Gebäudes auch erhebliche Eingriffe in die Bausubstanz mit sich gebracht. So besetzen das Mansarddach übergroße Dachhäuser und nachträglich angefügte Balkone entstellen die historische Gartenfassade.
Auf der Rückfahrt vom Schloss Zöbigker zum Ausgangspunkt der Fahrradtour am Südufer des Cospudener Sees entlang lohnt ein Abstecher zur Bistumshöhe, einem Aussichtspunkt im Südwesten des Sees. Die Bistumshöhe ist eine rund 130 m hohe Erhebung zwischen dem Cospudener See und dem Belantis Vergnügungspark südlich von Leipzig. Auf der Bistumshöhe entstand ein 35 m hoher Aussichtsturm in Schlotbauweise, welcher an die ehemaligen Schornsteine, die die Landschaft im Leipziger Südraum jahrzehntelang prägten, erinnern soll. 180 Stufen sind es bis zur Turmespitze, von der man einen schönen Blick über den See, den Freizeitpark Belantis und die Skyline von Leipzig hat. Bis zum Ausgangspunkt der Radtour am Schloss Knauthain sind es jetzt nur noch wenige Minuten Fahrzeit.
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